Die Stille in der Fremde

Am 28.08.26 Initiiert von Xiao'ao、Dupi

Community Art Workshop für junge Menschen aus der chinesischsprachigen Diaspora

Wir laden junge Menschen aus der chinesischsprachigen Diaspora, die in unterschiedlichen Ländern und kulturellen Kontexten leben, zu einem gemeinsamen künstlerischen Co-Creation-Workshop ein.

Gemeinsam beschäftigen wir uns mit dem Thema „Das Schweigen von Asiat*innen“ – mit Erfahrungen rund um Identität, Diskriminierung, Vorurteile und Zugehörigkeit sowie mit Geschichten, die wir bisher nicht ausgesprochen haben.

Der Workshop beginnt mit einem Online-Austausch. Ausgehend von persönlichen Erfahrungen sprechen wir darüber, warum wir schweigen und in welchen Momenten wir uns dafür entschieden haben, zu schweigen.

Die Geschichten und Gespräche der Teilnehmenden werden anschließend zu Ausgangsmaterial für die künstlerische Arbeit. Unter der Anleitung der Puppentheaterpädagogin Dupi und der Künstlerin Xiao Ao entwickeln die Teilnehmenden ihre eigenen Handpuppen und lernen grundlegende Techniken ihrer Führung und ihres Spiels kennen.

Im Laufe des Workshops verwandeln wir gemeinsam einzelne Geschichten, Erinnerungen und Erfahrungen in eine kollektive künstlerische Arbeit. Wir moderieren die Gespräche, sammeln und strukturieren das entstandene Material und entwickeln gemeinsam mit den Teilnehmenden die Erzählung und Dramaturgie der Performance.

Zum Abschluss entsteht eine öffentliche Aufführung, die von den Teilnehmenden gemeinsam entwickelt und realisiert wird. So können Stimmen, die lange still geblieben sind, auf eine andere Weise sichtbar und hörbar werden.

📌 Eckdaten
Teilnehmendenzahl: 12 Personen
Termine:
26.08. | 20:00 Uhr – Online-Austausch via Zoom
28.08. | 15:00–18:00 Uhr – Workshop vor Ort
Begegnungen und Handwerk: Torstraße 190, 10115 Berlin
Interaktive Übungen und Präsentationen: Weinbergsweg 1a, 10119 Berlin

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🪴 Mitwirkende
Xiao Ao
Künstlerin, derzeit Studium der Freien Kunst und Raumstrategien an einer Kunsthochschule in Deutschland. Ihre Arbeiten umfassen Performance, Video, Installation und weitere künstlerische Formen. Sie beschäftigt sich mit feministischen Themen, marginalisierten Gruppen, zwischenmenschlichen Beziehungen und den alltäglichen, lebendigen Details des Lebens.

Sie interessiert sich besonders für das spielerische „Überschreiten von Grenzen“ und erforscht derzeit verstärkt Formen partizipativer Kunst: Wie kann zeitgenössische Kunst in den Alltag eintreten? Wie kann sie Menschen miteinander verbinden und gemeinsam mit Menschen ohne professionelle Kunstausbildung künstlerische Arbeiten entstehen lassen?

Dupi Hou
Hou Tiansheng, Künstlername Dupi, ist Lichtdesigner, Regisseur und Musiker. In Paris arbeitet Dupi derzeit hauptberuflich im Bereich des französischen Puppen- und Musiktheaters und ist mit verschiedenen Produktionen auf Tournee.

Dupi stammt aus einer Familie mit einer langjährigen Tradition im chinesischen Puppenspiel und führt diese Tradition als Erbe des traditionellen chinesischen Puppentheaters weiter. Aktuell begleitet und dokumentiert Dupi außerdem die Entwicklung von KI in Form eines Dokumentarfilmprojekts.

Diese Veranstaltung findet im Rahmen des Projekts „MITTEinander Aktiv“ statt, das vom Club Dialog koordiniert und vom Bezirksamt Mitte gefördert wird.